COPYRIGHT zu Gast

SPACE IDENTITY – PreMeditationes

Dt.-Poln. Künstlersymposium, Tabakfabrik Vierraden in Schwedt/Oder

23.08.-10.09.2017

Armin Bremicker (D), Stefan Beck (D), Sławomir Brzoska (PL) Tomasz Drewicz (PL), Angelika Fojtuch (PL), Katarzyna Górczyńska (PL), Patrick Huber (D), Katharina Kern (D), Anna Kalwajtys (PL), Ute Lindner (D), Tomasz Matuszak (PL), Malgorzata Michalowska (PL), Christoph Lutz-Scheurle (D), Leslaw Tetla (PL)

Eröffnung: Samstag, 26. August, 15 Uhr

15 Uhr Eröffnung und Führung durch die Ergebnisse des Symposiums (Installation / Videos)
16 Uhr Vorträge von Christoph Scheurle und Ulrich Müller-Schöll

Finissage: Sonntag, 10. September, 15 Uhr

15 Uhr Führung zum Tag des offenen Denkmals durch die Ausstellung und die Tabakfabrik

Tabakfabrik Vierraden
Schwedter Str. 19, 16303 Schwedt / Ot. Vierraden,
www.kunstbauwerk.de
Anreise: Bahnhof Schwedt(Oder)Mitte,
dann Bus 484 Ri. Gatow (ca. 5km)

Slawomir Brzoska, Foto: Ute Lindner

Slawomir Brzoska, Foto: Ute Lindner

Das diesjährige deutsch-polnische Künstlersymposium beschäftigt sich mit dem Thema von Raum und Identität. Vier Tage lang tauschen sich Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus beiden Ländern aus und präsentieren am Samstag, dem 26. August, ab 15 Uhr Arbeiten zum Thema. Um 16 Uhr findet ein Vortrag von Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheurle, Theaterwissenschaftler/Fachhochschule Dortmund, statt.

Initiator des Symposiums ist das Kunstprojekt COPYRIGHTberlin, das 1999 als interdisziplinäre Plattform für künstlerische Positionen und Strategien von Patrick Huber und Ute Lindner gegründet wurde.
Das Symposium entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunstbauwerk e.V., dem Betreiber der Tabakfabrik Vierraden, sowie Slawomir Brzoska, Professor für Bild und Raum, Kunstuniversität Posen und Leslaw Tetla, Professor und Dekan der Kunstakademie Katowice.

Beck "Black revisited", Foto: Ute Lindner

Beck “Black revisited”, Foto: Ute Lindner

© Ute Lindner, "Pentimenti", Cyanotypie auf Leinen

© Ute Lindner, “Pentimenti”, Cyanotypie auf Leinen

Gefördert durch:

MWFK_4Crgb120

signet-schwedt-farbe120

 

 

 

•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••

Space Identity

Roland Fuhrmann, Rafał Górczyński, Patrick Huber, Franz John, Yuki Jungesblut, Michael Kurzwelly, georgia Krawiec, Ute Lindner, Thomas Scheffer, Wolfram Spyra
Performances: Kasia Górczyńska, Tanz; Arnim Huber / Nicole Faber, Impro; Karina Lejeune, Gesang; Spyra / Roksana Vikaluk, Sound

3.-11. September 2016

Tag des offenen Denkmals: So., 11. September, 12-17 Uhr, 14 Uhr Führung durch die Ausstellung und die Tabakfabrik Vierraden

Tabakfabrik Vierraden Schwedter Str. 19, 16303 Schwedt / Ot. Vierraden

_23B7019

© Roland Fuhrmann, “Stardust Trap”, Foto: Ute Lindner

Michael Kurzwelly, Vortrag und Installation, Foto: Ute Lindner

Michael Kurzwelly, Vortrag und Installation, Foto: Ute Lindner

© Yuki Jungesblut

Yuki Jungesblut, Notationen Serie:
Neuruppiner Elegien: #1 (Fontanes Uhr), Notation
Fine Art Druck, 29,7cm x 21cm, 2016
aus der Arbeit: Wood Worm Works, RechercheprojektAm 3. September um 14 Uhr wird die Ausstellung „Space Identity“ in der Tabakfabrik Vierraden in Schwedt mit zehn Künstlern und Künstlerinnen, die zum Teil spezifische Arbeiten für diesen besonderen Ort zum Thema Raum und Identität realisieren, eröffnet. Wir freuen uns, dass wir auch die multimediale Ausstellung Nowa Amerika – im land der migranten zeigen können.

Zur Eröffnung finden ein Vortrag von Michael Kurzwelly, Mitbegründer von Nowa Amerika, und Performances von Kasia Górczyńska, Arnim Huber/Nicole Faber, Karina Lejeune und Spyra/Roksana Vikaluk statt mit anschließendem Fest.
Zur Finissage am Tag des offenen Denkmals am Sa., 11. September, ab 12 Uhr wird es zudem um 14 Uhr eine Führung durch die Ausstellung und die Tabakfabrik geben.
Den genauen Programmablauf entnehmen Sie bitte in Kürze hier auf unserer Webseite.

KONZEPT

In einer Zeit der Auflösung der persönlichen Privatsphäre, wo die Kneipen und Cafés an Wohnzimmer erinnern und die Werbung das absolute Wir postuliert, betreten wir unsere Wohnungen, die einst unser Heim waren, um sie schnellstmöglich wieder mittels des World Wide Web zu verlassen. Ein schieres Universum aller vorstellbaren Identitäten eröffnet sich, die viele nur mit gefakten Namen und fremden Identitäten ertragen. Dieser virtuelle Raum prägt auch die Wahrnehmung unserer konkreten Lebenswelt. Dieser (Un-)Ort, dem jegliche Identität abhanden gekommen zu sein scheint, steht nun im Fokus der hier vorgestellten künstlerischen Forschungen.
Space identity schafft zugleich auch Raum, vom eigenen Körper aus das Große und Ganze sehen zu können. Gerade in der Diskrepanz zur rein virtuellen Welt gewinnt der Körper als Gegenpol in der Kunst an Bedeutung.

Vereinfacht ausgedrückt werden wir drei Aspekte beleuchten: 1. den territorialen Raum, 2. den virtuellen Raum und 3. den körperlichen Raum. Mit dem erstgenannten Raum setzt sich beispielsweise die Arbeit von Franz John auseinander. Vielfach gibt es auch Kombinationen dieser drei Aspekte wie beispielsweise die Arbeit von Yuki Jungesblut, die das Territoriale mit dem Virtuellen verbindet oder die Arbeit von Thomas Scheffer, die das Virtuelle mit dem Körper konfrontiert.

Warum Kunst und Identitätsforschung hier in der Tabakfabrik in Vierraden?
Schwedt liegt direkt am Naturpark Unteres Odertal und ist gleichzeitig ein Industriestandort. Es ist eine Stadt der Grenzen: zwischen Natur und Industrie, zwischen Deutschland und Polen, zwischen alter und neuer Geschichte.
Sofort stellt sich die Frage nach der Identität dieses speziellen Ortes, seiner Umgebung und besonderen historischen Entwicklung.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen COPYRIGHT und dem Kunstbauwerk e.V., Berlin.

The project “Space Identity” took place at the Tabakfabrik Vierraden 120 km northeast of Berlin.

Heritage Day: Sun, 11 September, 12:00-17:00, 14:00 Guided tour through the exhibition and the Tabakfabrik Vierraden

The project is a collaboration between COPYRIGHT and Kunstbauwerk e.V.

Gefördert von / Supported by:

Logo-HYK-grau400

signet-schwedt-farbe120 MWFK_4Crgb120

••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••

2016
zu Gast im CAVE A BANANES, Paris (in Kooperation mit Marie-Hélène Fabra)

BLUE NOTES par COPYRIGHT
nach Originalen von Minor Alexander, Norbert Artner, Marc Bellini, Armin Bremicker, Lionel Desneux, Marie-Hélène Fabra, Roland Fuhrmann, Catherine Geoffray, Kasia & Rafa Górczynski, Pierre Granoux, Anton Henning, Patrick Huber, Katharina Kern, Regine Kolle, georgia Krawiec, Ute Lindner, Rémy Markowitsch, Guillaume Mary, Ralf Michna, Ulrike Mohr, Susanne Moll, Maya Roos, Wolfgang Rüppel, Hagen Schümann, Veit Stratmann, Cannelle Tanc, Tobias Trutwin, Frédéric Vincent

Original: Armin Bremicker

Original: Armin Bremicker
Foto: Ute Lindner

Foto: Ute Lindner

•••••••••••••••••••••••• back to ©hronology ••••••••••••••••••••••••

COPYLEFT

2014

Markgrafenstr. 58, Berlin

COPYLEFT, mit Pablo Alonso, Peter Anders, Norbert Artner, Cécile Belmont, Armin Bremicker, Wolfgang Georgsdorf, Thorsten Goldberg, Pierre Granoux, Anton Henning, Patrick Huber, Nicole Jana, Frank Kästner, Milen Krastev, Georgia Krawiec, Ute Lindner, Rémy Markowitsch, Ralf Michna, Susanne Moll, Greg Murr, Isabel Pauer, Pfelder, Maria-Leena Räihälä, Maya Roos, Uwe Sennert, Heidi Sill, Veit Stratmann, Cannelle Tanc, Tobias Trutwin, Frédéric Vincent, Andrea von Melms, Line Wasner, Renate Wolff

Foto: Ute Lindner

Foto: Ute Lindner

Zu Beginn der Ausstellungsreihe COPYLEFT haben wir Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern mit Schwerpunkt Berlin gezeigt. Wir haben Künstlerinnen und Künstler gefunden, die uns ihre Werke “zur Verfügung” gestellt haben, um von ihnen 1:1-Kopien als Cyanotypien herzustellen, die wir unter COPYRIGHT ausstellen. Es entsteht sukzessiv ein Archiv von Werken zeitgenössischer KünstlerInnen, blaue Erinnerungen an das Original.
Cyanotypien von weiteren Künstlern folgen. Wir danken allen beteiligten Künstlern, die bei diesem Projekt mitmachen. Mit Zustimmung der Künstler erstellen wir maßstabsgetreue Cyanotypien von ihrem Werk. Alle Cyanotypien sind lichtecht (echtes Preußisch Blau) und auf säurefreiem Büttenpapier händisch hergestellt.

COPYLEFT will start with works by contemporary, mainly Berlin based artists. During the show the works (of these artists who like the idea of copyleft) will change into blueprints (cyanotypes)– as blue memories of the original work.
More cyanotypes will follow. We would like to thank all participating artists for allowing us to create these blue memories of their work. All cyanotypes are non-fading (real prussian blue) and hand-made on acid-free paper.

•••••••••••••••••••••••• back to ©hronology ••••••••••••••••••••••••

2010
zu Gast in der Galerie Patrick Ebensperger, Berlin
Selected by, u.a. mit Peter Anders, Pablo Alonso, Armin Bremicker/Katharina Kern, Lori Hersberger, Patrick Huber, Bjørn Melhus, Clemens Krauss, Ute Lindner, Urs Lüthi, Marcus Sendlinger, Walter Vopava

2010
zu Gast im Kasseler Kunstverein, Kassel
Vom Himmel der Ästhetik und die Moral von der Geschicht [© No. 8] (Katalog), mit Pablo Alonso, Hauenschild/Ritter (Stadtwerkstatt Linz), Patrick Huber, Bjørn Melhus, Ute Lindner, Urs Lüthi, Annelies Strba, Tobias Trutwin

Symposium (Evelyn Finger, Christine Fuchs, Bernhard Balkenhol), Tischobjekt: PAtrick Huber, dahinter: Projekte der Stadtwerkstatt Linz

Symposium (Evelyn Finger, Christine Fuchs, Bernhard Balkenhol), Tischobjekt: Patrick Huber, dahinter: Projekte der Stadtwerkstatt Linz

2008
zu Gast bei Meinblau e.V., General Public & der Akademie der Künste, Berlin
Here, there & anywhere … Von Geistern, Hologrammen und anderen Abwesenheiten [© No. 7] (in Zusammenarbeit mit Yuki Jungesblut und Birgit Eusterschulte, Katalog), u.a. mit Bjørn Melhus, Stephan Reusse, Veit Stratmann, Karin Sander/Harry Walter
Meinblau

2006
zu Gast bei Immanence, Paris
Point de Vue, Patrick Huber / Ute Lindner

2005
zu Gast in der Galerie des Grands Bains Douches, Marseille
Nous sommes bien ensemble (in Zusammenarbeit mit Pierre Granoux), u.a. mit Pierre Granoux, Patrick Huber, Rodolphe Huguet, Frank Kästner, Raphaelle Paupert-Borne

2002
zu Gast im Projektraum Kampl und der Akademie der Künste, Berlin
Ein unguter Ort – doch besser als die Welt [© No. 6]
René Straub und Ella Raidel

2001
zu Gast in Schloss Kromsdorf, Weimar
Ich bin ich – weil mein kleiner Hund mich kennt [© No. 5] (in Zusammenarbeit mit Armin Bremicker und Katharina Kern / Tübingen)
Pierre Granoux, Valérie Favre

2000
zu Gast bei MILCH, London
Gift [© No. 2] (in Zusammenarbeit mit Lisa Panting und Fred Mann / London)

2000
zu Gast in der Wackerfabrik, Mühltal/Darmstadt
Austausch (in Zusammenarbeit mit Ralf Peters / Darmstadt)

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „COPYRIGHT zu Gast

  1. Pingback: Liste der kuratierten Ausstellungen seit 1999 | COPYRIGHTberlin

Kommentare sind geschlossen.